Projekt

NinJo Operationalisierung

Im Rahmen des Projekts wurde das meteorologische Arbeitsplatzsystem NinJo unter anderem für die Nutzung maritimer Daten weiterentwickelt und das System an einen GIS-Arbeitsplatz angebunden.

Zur Vereinheitlichung, Modernisierung und Leistungssteigerung von Teilen ihrer IT-Landschaft führen der Deutsche Wetterdienst und der GeoInformationsdienst der Bundeswehr seit 2000 das IT-Vorhaben Gemeinsames Grafiksystem (NinJo) durch.

NinJo ist ein äusserst leistungsstarkes Programm zur Visualisierung meteorologischer Daten und zur Erstellung von Wettervorhersage- und Warnprodukten. Es wird von verschiedenen Wetterdiensten wie zum Beispiel dem Deutschen Wetterdienst entwickelt und operationell eingesetzt.

Das Projekt ist derzeit in der sechsten Phase. Im Zuge des Projekts wurden u.a. folgende Tätigkeiten durchgeführt:
NinJo wurde für die Darstellung maritimer Daten erweitert. Dabei wurden sowohl Seegangsmodelle und Tiefseemodelle als auch Ozean-Bojenmessungen integriert. Dies ermöglicht beispielsweise die Darstellung von Cross-Sections für U-Boot-Routen inklusive der Darstellung von sogenannten Schallkanälen.
Weiterhin wurde NinJo an einen GIS-Arbeitsplatz angebunden. Dies umfasst vor allem den Export von erstellten Produkten in ein GIS-Arbeitsplatzsystem z.B. als GML oder Shapefile.

Ein neues Internationalsierungsframework für NinJo wurde designed und implementiert. Das Framework erlaubt die Änderung von GUI-Texten während der operationellen Nutzung zentral für alle Clients.
Für die verbesserte Nutzung von NinJo Batch wurde eine Anforderungsanalyse eines Automatisierungsservers erstellt sowie das Design eines Datenmonitors entwickelt.

Weiterhin wird der Auftraggeber bei der Entwicklung eines GeoData-Layers unterstützt, mit dem ohne vorherige Prozessierung Geografiedaten von einem lokalen Speichermedium einfach in NinJo darstellbar sind